Die GRÖNLAND war das Schiff der ersten deutschen Polarexpedition. Es ist das älteste heute noch segelnde Seeschiff und gehört zur Flotte im Museumshafen. Länge über alles dreißig Zentimeter. Modell im Maßstab 1:100
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Geschichte
Die GRÖNLAND aus der Flotte des DSM ist das älteste noch fahrende Seeschiff 1867 wurde sie in Norwegen gebaut und für die erste deutsche Polarexpedition angekauft.
Nach einer erfolgreichen Forschungsfahrt, auf der nordwestlich von Spitzbergen mit 81° 45' der nördlichste bis dahin zu Schiff erreichte Punkt gemessen wurde, kehrte sie nach Bergen zurück und lief im Oktober 1868 zum erstenmal in Bremerhaven ein.
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An der zweiten Expedition im folgenden Jahr nahm sie nicht teil, weil man sie für zu klein hielt. Deshalb wurde sie 1871 nach Norwegen zurück verkauft.
Rund 100 Jahre fuhr die GRÖNLAND nun als Küstenfrachter, teils unter Segel teils unter Motor.
Sie fiel eigentlich durch nichts auf, denn sie gehörte zum Typ Nordische Yacht, der bis um 1900 in großer Zahl gebaut wurde. Ihren Namen hat sie aber die ganze Zeit hindurch behalten, und auch ihre Beziehung zur Polarforschung blieb unvergessen.
Deshalb plante der Norweger Björn Hansen, die GRÖNLAND in sein privates Schiffahrtsmuseum aufzunehmen. Als jedoch die GJØA, Roald Amundsens Expeditionsschiff bei der Entdeckung der Nordwestpassage 1906, in San Francisco ausfindig gemacht wurde, errang dieses Schiff größeres Interesse in Norwegen, und die GRÖNLAND konnte nach Deutschland verkauft werden. 1973 kam das Schiff ins Deutsche Schiffahrtsmuseum nach Bremerhaven.
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